So weit Alt-Öst'rreichs Gaue reichen, In Ost und West, in Nord und Süd, schwebt leuchtend unser Bundeszeichen, tönt hell und freudig unser Lied. Denn fester noch als stahlgeglühte Bande hält uns zusammen uns'res Leitspruchs Kraft:
|: "Dem Glauben treu, dem Kaiser und dem Lande kämpft allezeit die edle Landsmannschaft!" :|
Die Zeit, in der wir uns verbunden, Ist voll der tiefsten Bitterkeit, Doch soll an unser'm Geist gesunden, Was heute krank ist und im Leid. Ein Sang kling auf gleich lohend hellem Brande, Der kampf- und sieghaft über Öst'rreich fliegt:
|: "Dem Glauben treu, dem Kaiser und dem Lande!" Und dieser Geist der Landsmannschafter siegt. :|
Kein Zagen wird uns je bedrängen Und keine Furcht wagt sich hervor, Nur stolzer Sinn steigt aus der engen Und schmachgebund'nen Zeit empor. Wir füllen uns're Becher bis zum Rande Und holen uns're blanken Schläger her:
|: "Dem Glauben treu, dem Kaiser und dem Lande!" Wir Landsmannschafter weichen nimmermehr. :|
Das gleiche Ziel, das wir erstreben, Der gleiche Geist, der uns erhellt, Sie sollen unser'n Mut beleben, Zu siegen gegen alle Welt. So schwören wir bei unser'm Burschenbande, Zu halten stets, was höchste Werte schafft:
|: "Dem Glauben treu, dem Kaiser und dem Lande!" Kämpft allezeit die edle Landsmannschaft. :|